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Trip nach Pari - 1000 Islands

  • Kategorie: Indonesien

beach

Am Wochenende war ich auf Pari, 1000 Islands. Vor Jakarta befinden sich viele kleine Inseln, die auf der Karte aussehen wie kleine Steine, auf denen man springen könnte. Alle sagen dir wie schön es dort ist und man es einmal gesehen haben muss. Gesagt, getan. Die Reise war ein kleines Abenteuer... 

Jakarta overview

Derzeit wohne ich in einem Vorort von Jakarta. Aber egal wo man wohnt, in Jakarta braucht man überallhin lange. So sind wir am Tag vorher angereist und haben in einem Hotel am Meer gewohnt. Die Boote verlassen den Hafen bereits um sieben Uhr, demnach würde man es gar nicht anders schaffen, als die Nacht direkt vor Ort zu verbringen. Die Übernachtung war auch schon ein Highlight. Wir haben über booking.com eine Übernachtung von einem Hotel gebucht, dass es gar nicht gibt. Gott sei Dank, haben wir noch nicht vorher bezahlt. Das Hotel hatte eine Topbewertung, alles schien vertrauenswürdig, aber naja, dem war nicht so. An der Anlage haben wir eine Immobilienmaklerin getroffen, die uns in einem Zimmer ihrer Freundin hat übernachten lassen. Ich bin froh, dass es noch nette Menschen gibt!
Am Morgen sind wir zum Hafen. Die Tripadvisor Warnungen sind völlig berechtigt: "Ratten", "Dreckig und Überschwemmt", "Es stinkt zur Hölle" - diese Beschreibungen waren wirklich noch freundlich. Der Hafen von Muara Angke ist das schlimmste was ich je in meinem Leben gesehen und gerochen habe. Wenn ihr also ins Paradies wollt, müsst ihr bereit sein durch die Hölle zu gehen. Die Überfahrt hat dann 35 000 Rupiah gekostet (2,20 €) und die Fahrt betrug zwei Stunden. Kommt zeitig, denn die Boote sind immer sehr überfüllt. 

Palm tree

Einmal angekommen, hat man alles vorherige vergessen. Das ist wirklich eine ganz andere Welt als auf Java. Die Menschen sind ausgeglichen, die Sonne scheint, die Luft ist gut, kein Auto - nur Fahrräder. Was für eine Erholung! Der Strand ist einfach nur wunderschön. 
Auf der Insel werden zahlreiche Aktivitäten angeboten - Schnorcheln, Wasserski, Schildkröten Brutstätten beobachten, Touren und Wasserpflanzen pflanzen. Da ist aber ein Haken! Auf der Insel spricht niemand, wirklich niemand Englisch! Bis auf "Hey Mister", "Hey Miss" wird man nichts hören. Dementsprechend keine Tour für uns. Wir haben uns Räder geliehen und Pari auf eigene Faust erkundigt. 

tree blooming

boat

Wir waren am Strand und haben eine Burg (halb fertig) gebaut und dabei natürlich einen Sonnenbrand bekommen. 

little town

cat in front of door

beautiful houses colourful

sleeping kitten hammock

Die kleine Stadt ist wirklich das süßeste, was es gibt. Es scheint als stünde die Zeit still. Die Menschen haben ihren eigenen Rhytmus. Die Häuser sind liebevoll verziert. Katzen schlafen im Schatten und es gibt überall Hängematten. Eigentlich wollten wir am Nachmittag wieder fahren. Doch die Abfahrtzeiten der Boote stimmen schon lange nicht mehr. Also bot sich Home Stay an, die Einwohner öffnen ihre Türen und vermieten für 300 000 - 500 000 Rupiah (19 - 32 Euro) ein Zimmer. Aber hinter der hübschen Fassade verbergen sich keine hübschen Zimmer. Überall Schimmel, keine Toiletten (draußen sind Plumpsklos und Schöpfkellen...), Schlafen auf dem Boden und Löcher in den Wänden, dass man eigentlich auch draußen schlafen könnte - haben wir dann auch. Eine Nacht unter den Sternen, eigentlich ja romantisch. 

 water plants

sea star

Auf Pari habe ich zum ersten Mal einen echten Seestern gesehen. Sogar zwei! Am Strand und noch einen am Wasser. Was für wunscherschöne Lebewesen. 

1000 islands pari island

sandy beach

tree something

fresh young coconut slurping

Zur Abkühlung hatte ich eine frische, junge Kokosnuss. Super lecker! 

sea star under the sea

beach volleyball

sunset 

Den Sonnenuntergang habe ich mit meiner Kamera gefilmt, seht selbst! Die Insel ist dafür berühmt. 

 

Ich hoffe mein Reisebericht hat euch gefallen und ich konnte euch inspirieren nach Indonesien zu kommen. Die Insel ist wirklich schön. Selbst wenn man die Überfahrt und die fehlende Übernachtung abzieht, ist es eine wunderbare Erfahrung. Übrigens habe ich zum ersten Mal die Weckstunde der Muslime gehört. Die Muezine singen um halb fünf noch sehr leise, bis sie kurz vor fünf, so scheint es, ungeduldig werden und alle zum Gebet rufen. 

Liebe Grüße aus Indonesien <3 

 

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Neni

Reist gern und liebt Kameras. Wenn sie nicht unterwegs ist, schaut sie zu viele Serien auf Netflix.


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