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Abschied von Indien nehmen

  • Kategorie: Indien

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Fünf Monate Indien gehen nun zu Ende. Fünf Monate voller Aufregung, neuer Dinge und vielen Eindrücken. In ihren letzten Tagen nimmt Franne von ihren indischen Freunden Abschied und besucht ein letztes Mal Ahmedabad und Mumbai.  

21.Woche Teil 2 (28.03. - 02.04.2015) Letzter Tag aufm Campus, Ahmedabad und Mumbai

Time to say Goodbye - aber nur ein Abschied auf Zeit

Samstag 28.03.2015, heute stand noch einiges auf dem Programm.
Als Erstes bin ich mit Ajay zu den Waldbewohnern neben der Schule. Er spricht Gujarati und kann sich so besser mit ihnen verständigen. Ich war anfang des Semesters mit Regina dort und wir haben ein paar Fotos für den Fotokurs von den Bewohnern gemacht. 

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Diese Fotos habe ich für die Jury gedruckt und wollte sie nun den Bewohnern geben. Vielleicht freuen sie sich ja darüber. Leider war keiner mehr von denen dort, nur die alte Mutter, welche ein wenig skeptisch war. Sie hat gesagt, sie werde die Fotos weiterleiten. Hoffentlich.

Am Nachmittag standen Fotoshootings an.

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Einmal habe ich Vinay als Model für meine Tasche benutzt und dann war ich auch noch selber Model für ein Mädchen aus meinem Studiengang, welche eine Art Entspannungsteppich gemacht hat.

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Modeln ist ja nicht so mein Ding und wird definitiv nicht mein Zweitberuf.

Ich habe alle Geschenke vorbereitet und die Rückseiten der Fotos beschrieben. Zum Abendbrot sind die ersten Tränen geflossen, als sich Sandipan aus meiner Klasse von mir verabschiedet hat. Heute Abend ist Messparty, eine gute Gelegenheit alles zu verteilen. So habe ich vor der Mensa abgehangen und alle Leute abgefangen und meine Geschenkchen verteilt. Messparty war dieses Mal besser, die Musik war gut. Ich habe den letzten Abend auf dem Campus sehr genossen und schön mit meiner Gang getanzt. Es fiel mir sehr schwer mich von den meisten zu verabschieden. Ich habe einige schöne Andenken von meinen Liebsten bekommen. Regina ging es nicht gut und hat sich früh ins Bett gelegt.

Sonntag 29.03.2015, heute ist mein Tag mit der Gang. Sie haben mir versprochen, dass wir den ganzen Tag in Ahmedabad verbringen. Bevor es los ging, bin ich noch zu der Frau, die immer unser Zimmer sauber gemacht hat und habe ihr 500 Rupie gegeben und Danke auf Hindi zu ihr gesagt.

Es gab noch ein kleines Fotoshooting vor dem Campus Tor, sogar Hachi kam vorbei, um sich zu verabschieden.

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Er hat den Namen wegen des Filmes Hachiko bekommen, da er immer vor dem Tor vom Campus wartet. Er war bestimmt auch der Papa von den Campuswelpen. Die Grenzer haben auch ganz traurig gewunken, als wir mit dem Kleinbus in Richtung Stadt gestartet sind. Ich kann und möchte nicht glauben, dass die fünf Monate schon so schnell vorüber gegangen sind. Ich bin doch erst mit Regina angekommen. Auf dem weg nach Ahmedabad wurde ich nur so von Flashbacks überflutet und habe an die vielen wundervollen Momente, mit Tränen in den Augen, zurückgeschaut. Ich komme definitiv wieder zurück, es ist nur eine Frage der Zeit.

In Ahmedabad sind wir zum Manek Chowk, haben lecker zu Mittag gegessen, sind zum Conflictorium, zum Kankaria Lake und haben Abendbrot in einem hippen Restaurant gegessen.

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Dann war es an der Zeit von meiner geliebten Gang Abschied zu nehmen. :-( 
Sie haben mich zum Zug gebracht und drauf geachtet, dass ich auch gut untergebracht bin.

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Regina hatte vor einiger Zeit schon ihr Ticket gebucht und hatte sich entschieden bis zum bitteren Ende im Campus zu bleiben. Ihr Flug nach Mumbai geht am ersten April. Sie hat heute den Tag mit Sarika in Ahmedabad verbracht, aber ganz fit war sie immer noch nicht.

Montag 30.03.2015 und Dienstag 31.03.2015
Montag bin ich 06:00 Uhr morgens in Mumbai angekommen. Bei Mutti habe ich erst einmal geschlafen bis sie mich zum Mittag geweckt hat. So hat es sich beide Tage verhalten: Schlafen, essen, schlafen, essen. In einer Wachphase habe ich versucht Regina zu erreichen aber ich kam nicht durch, so habe ich jeden angeschrieben, der noch auf dem Campus war, ob wer Regina über den Tag gesichtet hat. Aber keine Spur. Mh, Panik stieg schon langsam in mir auf. Aber dann hat sich Sarika gemeldet. Regina ist mit ihr und der Hosteldame im Krankenhaus. Sie hat nichts mehr bei sich halten können, jeder Schluck Wasser kam wieder raus. So haben sie sie wegen Dehydration über Nacht dagelassen und wieder am Tropf gehängt. Super du Nudel, hattest wohl nicht genug vom indischen Krankenhaus bekommen. So hatte sie eine super Begrüßung und nun noch einen krönenden Abschluss im Krankenhaus.

Mittwoch 01.04.2015, endlich ist Tanaya gekommen, sie hat sich extra für mich freigenommen. Wir waren zusammen im Leopolds und haben eine Shoppingtour durch Colaba und Bandra gemacht, aber ohne Erfolg, es war mehr eine Bummeltour.

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So wie es in Mumbai angefangen hat, so ging es auch zu Ende. Denn ich habe Tanayas Freunde wieder getroffen, die uns auch am ersten Tag in Mumbai vorgestellt wurden, Jani mit Freund Ranjit, Srishti und KK. Wir waren nur zusammen auf ein Bier. Danach ging es zu meinem Lieblingsplatz in Mumbai, Muttis Stubenfenster.

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Regina ist derweil auch heile eingetrudelt.

Donnerstag 02.04.2015 der Morgen hat früh gestartet, weil Reginas Flieger irgendwas um 07:00 Uhr ging.
Nachdem Regina die Verabschiedungszeremonie von Mutti durch hatte, haben wir sie gegen 05:00 Uhr in das Taxi gesetzt. Das wars, nun geht jeder wieder seine eigenen Wege. Nach fünf Monaten zusammen in einem Zimmer, sogar in einem Bett, jedes Wochenende unterwegs, gute Zeiten und auch mal schlechte Zeiten. Aber eins bleibt nun definitiv für Immer, ein Band das uns zusammenhält und immer an die schöne Zeit zurückblicken lässt und ich meine damit nicht, das Fußkettchen welches wir uns zusammen geholt haben.

Srishti hat heute Nacht mit bei uns gepennt und Sanskruti kam zum Frühstück zu uns. So haben wir Mädels mit Mutti und Vati zusammen gefrühstückt. Es kam die grandiose Idee auf, dass mir noch etwas zu meinem indischen Glück fehlt. Ein Mehendi oder besser bekannt als Henna.

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Also haben wir Mehendi besorgt und ich wurde schön bemalt. Unter dicken Tränen musste ich mich nun auch von meinen indischen Eltern verabschieden. Mutti hat auch mit mir ihre Verabschiedungszeremonie durchgezogen und mir einen Punkt auf die Stirn gemalt. Die Mädels haben mich dann zum Flughafen gefahren.

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Die Frau am Schalter hat mich komisch angeguckt und gemeint, dass ich aber müde aussehe. Als ich ihr antwortete, dass ich geweint habe, hatte sie glaube ich Mitleid mit mir und hat mein zu schweres Gepäck durchgehen lassen. Durch einen längeren Zwischenstopp in Chennai hatte ich noch einmal die Gelegenheit mich kurz mit Cham zu treffen und mich auch von ihm zu verabschieden.

Fazit der Tage

- Abschied nehmen fällt schwer.
- Indian Party fetzt, viel Stimmung und viel Getanze.
- Arme Regina
- Ich werds vermissen
- Geilste Zeit des Lebens
- DHANYAVAD!

mumbai

Franziska

Schmuckdesignerin mit Liebe zum Reisen und Entdecken. Ist nicht auf den Mund gefallen und liebt Handwerk.


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